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Recruiting Trends 2023: Das sollten Unternehmen jetzt beachten!

Aktualisiert: 20. Juli 2023


Die Arbeitswelt verändert sich massiv, was sich auch in den aktuellen Recruiting Trends 2023 widerspiegelt. Entwicklungen dieser Art sind für Unternehmen, die als zukunftsorientiert gelten, enorm wichtig. Der Arbeitsmarkt-Wandel ist vorwiegend auf die Entwicklungen nach der Corona Pandemie und der voranschreitenden Digitalisierung zurückzuführen. Davon bleibt die Arbeitswelt nicht unberührt. Deswegen haben wir uns im Folgenden die wichtigsten Trends genauer angesehen.


Warum Unternehmen auf die Recruiting Trends 2023 setzen sollten?

Warum sollte ein Unternehmen auf die Recruiting Entwicklungen 2023 vertrauen? Weil der Kampf um Mitarbeiter*innen immer gravierendere Ausmaße annimmt. Wenn man sein Unternehmen mit Menschen besetzen möchten, die eine zukunftsweisende Entwicklung unterstreichen, ist es wichtig diese Trends genauer zu kennen. Das Recruiting eines Unternehmens muss mit der Zeit gehen, damit die Konkurrenzfähigkeit erhalten bleibt. Veraltete Strategien zur Personalbeschaffung können dazu führen, dass Betriebe auf der Strecke bleiben und keine geeigneten Fachkräfte mehr akquirieren.

Mit dem Wissen über die aktuellen Recruiting Trends können Betriebe ihre Mitarbeiterbeschaffung anpassen und diese entsprechend der neuen Entwicklungen flexibel gestalten. Die meisten wichtigen Trends zeichnen sich frühzeitig ab, sodass Recruitern die Möglichkeit bleibt, schnell zu agieren.


Veränderte Ansprüche zukünftiger Arbeitsgenerationen

Das zukünftige Personal wird in den nächsten Jahren vor allem aus der Generation Z bestehen, welche wiederum andere Ansprüche an Unternehmen stellt. Aber auch schon während der Jobsuche ist diese Generation eher auf die digitale Ebene fokussiert, wobei das mobile Endgerät immer stärker in den Mittelpunkt rückt. Demnach ist es für Unternehmen wichtig, auf diesen Aspekt einzugehen und durch ein digitales Arbeitsumfeld neue Mitarbeiter*innen anzuziehen und einzubinden. Das geht natürlich nicht in allen Branchen. Jedoch ist es ratsam, diesen Aspekt umzusetzen, wenn man die Möglichkeit dazu hat.


Die wichtigsten Haupttrends 2023

Die Corona Pandemie im Jahr 2020 hat einen Stein ins Rollen gebracht, der sich auch in Sachen Mitarbeiterbeschaffung auswirkte. Die Digitalisierung wurde immer schneller vorangetrieben, wodurch sich der Arbeitsmarkt massiv veränderte. Welche Auswirkungen hat das nun auf die Entwicklungen zur Mitarbeitergewinnung?

Bevor wir jedoch auf das Thema Mitarbeiterbeschaffung genauer eingehen, wollen wir an dieser Stelle noch über die Recruiting Analytics sprechen. Denn auch in diesem Segment haben sich einige Entwicklungen herauskristallisiert. Früher wurde der Erfolg einer Anzeige anhand der eingehenden Bewerbungen gemessen. Mittlerweile sind Jobbörsen der Ort, an dem sich neue Bewerber*innen finden lassen. Die Analysen an dieser Stelle sind aussagekräftig und zeigen oftmals sehr genau, wie oft eine Anzeige angesehen wurde und wie viele der Bewerber*innen am Ende wirklich aktiv wurden. Das wiederum ist für Unternehmen eine wertvolle Informationsquelle, um den Prozess anzupassen.


Employer Branding

Employer Branding ist eine spezielle Personal-Marketing-Strategie, die darauf abzielt, potenzielle Mitarbeiter*innen mit einer Botschaft zu erreichen. Dadurch erhofft man sich, dass die Bewerber*innen von dem eigenen Unternehmen überzeugt werden. Jedoch muss dafür eine attraktive Arbeitgebermarke erschaffen werden. Um das Employer Branding erfolgreich zu gestalten, ist es unerlässlich, eine Zielgruppenanalyse zu erstellen und die Bedürfnisse zu analysieren. Denn nur wenn man die Bedürfnisse der Zielgruppe kennt, kann man diese auch mit in sein Marketing einbeziehen.


Digitalisierung als ein Aspekt des Recruiting

Wer kennt die Zeit noch, in der Unternehmen mit Stellenausschreibungen in Zeitungen die meisten Mitarbeiter*innen abholten? Diese Form des Marketings ist heute nicht mehr denkbar. Sie ist weder zeitgemäß noch wird sie die jüngeren Generationen ansprechen. Jobbörsen haben die Zeitungsanzeige schon lange abgelöst. Mittlerweile spielen auch soziale Medien bei der Mitarbeiterbeschaffung eine entscheidende Rolle. Schon 2020 war die Digitalisierung eine Entwicklung, die sich bis heute gehalten hat. Vollständig digital ablaufende Bewerbungsprozesse sind ein Muss für Unternehmen, wodurch diese auf den Geschmack des E-Recruiting kommen.

Aber was ist E-Recruiting? Im Grunde geht es bei dieser Form der Personalgewinnung um die Einbindung elektronischer Tools und Instrumente. Betriebe dürfen sich also mit dem Internet und den daraus resultierenden Möglichkeiten vertraut machen. Mit einer E-Recruiting Software kann der Prozess vereinfacht werden.


Candidate Experience beachten

Wie bereits erwähnt reichen Stellenanzeigen nicht mehr aus, um sich mit neuen Talenten für das eigene Unternehmen zu umgeben. Im Rahmen des Bewerbungsprozesses kann es zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Problematiken kommen, die einen negativen Einfluss haben können. Ein gutes Candidate Experience Management sorgt dafür, dass die Bewerbungsprozesse so reibungslos wie möglich ablaufen. Dadurch entstehen positive Erlebnisse, wodurch die passenden Mitarbeiter*innen in dem Prozess verweilen, anstatt ihn vorzeitig abzubrechen.


New Work

Unter der Bezeichnung New Work laufen alle Prozesse und Entwicklungen zusammen, welche die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Dazu gehört die Digitalisierung, die Automatisierung und die Nutzung neuer Technologien. Der Begriff umfasst allerdings auch ethische Aspekte wie Mitarbeiterfreundlichkeit und Toleranz. Möchte ein Betrieb zukunftsorientiert agieren, dann sollte dieser darauf achten, diese Werte genau zu verfolgen und im eigenen Unternehmen zu integrieren.


Hybride Arbeitsmodelle und Remote Arbeit werden stärker in den Fokus gestellt


Corona hat die Arbeitswelt stark beeinflusst. Es entstanden hybride Arbeitsmodelle und andere Neuheiten. Laut Experten sind hybride Arbeitsmodelle ein wichtiges Instrument, um die Ansprüche der neuen Arbeitsgeneration gerecht zu werden. Für Unternehmen sollte es also eine Priorität sein, sich dieser hybriden Arbeitsmodelle anzunehmen und sie in das eigene Unternehmen einzugliedern.

Es zeichnet sich eine weitere Entwicklung ab, die sich auf reine Remote Arbeit mit Distance Leadership bezieht. Die Freiheit von überall aus arbeiten zu können, kann eine große Ressource sein, um neue Mitarbeiter*innen zu finden. Diese beiden Aspekte gehören eindeutig mit zu den Entwicklungen, die Unternehmen im Personalmanagement berücksichtigen dürfen.


Wie kann man Personal gewinnen?

Wer seine Firma in eine moderne Arbeitswelt begleiten möchte, der sollte unbedingt einige Entwicklungen in diesem Zusammenhang berücksichtigen. Wir haben hier einige Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen in der modernen Arbeitswelt zurechtkommen können.


Tipp 1: Keine Hierarchien

Strenge hierarchische Ebenen passen nicht mehr in die moderne Arbeitswelt. Zwar garantiert eine Geschäftsführung mit mehreren Management-Ebenen Kontrolle, jedoch schrecken diese Systeme auch massiv ab. Diese Art des Führungsstils passt nicht mehr zu den Vorstellungen der jüngeren Generationen, welche auf Mitbestimmung setzen. Eine flache Hierarchie sorgt dafür, dass eine bessere Kommunikation im Unternehmen herrscht.

Tipp 2: Selbstbestimmtes Arbeiten

Eigenverantwortung und Mitbestimmung sind zwei wichtige Aspekte, welche Arbeitnehmer*innen mittlerweile als sehr wichtig empfinden. Jedoch suchen auch die meisten Unternehmen nach Mitarbeiter*innen, die selbstbestimmt arbeiten. Demnach sollte die Organisation des Unternehmens darauf ausgelegt sein, dies zu ermöglichen.

In einer flexiblen Arbeitsumgebung können Angestellte Arbeitszeiten und -plätze frei wählen, wodurch die persönlichen Vorlieben der Bewerber*innen berücksichtigt werden. Flexibilität und selbstbestimmtes Handeln sind für eine zukünftige Führungskraft enorm wichtig, wird allerdings auch immer wieder von anderen Mitarbeiter*innen bevorzugt.

Tipp 3: Benefits

Wer sich mit dem Thema Recruiting Entwicklung befasst, der sollte sich immer vor Augen führen, dass die Arbeitswelt sich massiv verändert hat. Digitalisierung und Globalisierung sind zwei Gründe, die eine Veränderung hervorriefen. Trotzdem setzen Mitarbeiter*innen auf eine gute Benefit-Struktur. Ein wichtiger Aspekt ist hier die mentale Gesundheit. Unternehmen sollten bezogen auf den Fachkräftemangel drauf achten, Angebote zu integrieren, die die mentale Gesundheit fördern. Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Tipp 4: Nachhaltigkeit

Fachkräfte wollen in erster Linie stolz auf ihre Arbeitgeber sein. In den letzten Jahren sind die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz enorm wichtig geworden. Deswegen sollten Unternehmen beim Recruiting 2023 darauf achten, dass sie soziale Projekte auch nach außen projizieren. Grundlegend ist es für Unternehmen immer eine gute Idee, sich diesen Themen anzunehmen und somit einen Teil der gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.


Recruiting mit Social Media

Social Media ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Schon 2022 gab es hierzu die ersten Entwicklungen. Anwendungen wie Facebook, Twitter und LinkedIn ermöglichen das Suchen neuer Mitarbeiter*innen. Beim Social Recruiting kann durch passende Anzeigen das Interesse der Nutzer*innen gewonnen werden. Dazu muss jedoch eine gute Performance bestehen.

  1. Qualität vor Quantität: Beim Schalten der Anzeigen sollten Personalvermittler*innen oder auch Unternehmen immer auf Qualität achten.

  2. Zielgruppe genau analysieren: Es ist enorm wichtig, die Zielgruppe genauer zu analysieren. Nur so können Unternehmen die Bedürfnisse der Zielgruppe für sich nutzen.

  3. Einfacher Bewerbungsprozess: Man sollte als Unternehmen immer auf Einfachheit setzen. Der Bewerbungsprozess darf so simpel wie möglich gestaltet werden.

Hierbei handelt es sich eher um eine passive Art der Personalbeschaffung. Anders sieht es beim Active Sourcing aus. Beim Active Sourcing geht man aktiv über Karriereplattformen wie Xing oder LinkedIn auf potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten zu. Heißt, die Personalvermittlung oder auch das Personalmanagement gehen aktiv auf die Personen zu und stellen den offenen Arbeitsplatz vor. Dies kann beispielsweise auch über Messen erfolgen.


Welche Bedeutung haben diese Entwicklungen auf den zukünftigen Markt

Es gibt Entwicklungen zur Mitarbeitergewinnung, die eine langfristige Wirkung haben und andere, die nach wenigen Jahren wieder verschwinden. Bereits bewährte Strategien sollten niemals über Bord geworfen werden. Die bereits vorgestellten Entwicklungen haben sich in den vergangenen Jahren bewährt und ihre Effektivität bereits bewiesen.

Vermutlich wird die Gewinnung von Fachkräften in den nächsten Jahren noch digitaler werden. Schon jetzt ist künstliche Intelligenz ein Thema, um den Recruiting Prozess zu vereinfachen. Doch eines ist Fakt, soft skills und Kreativität können erst in den Mitarbeitergesprächen wirklich analysiert werden.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Mehr Unternehmen und Personalvermittler*innen sollten sich mit den Entwicklungen des Arbeitsmarktes befassen. Dazu gehört auch die Anpassung der Unternehmensstruktur. Wer motivierte Mitarbeiter*innen einstellen möchte, darf unsere Tipps gerne befolgen.

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